Die Soldaten der französischen Fremdenlegion gelten im Volksmund als die härtesten Söldner der Welt. Offiziell sind sie Zeitsoldaten und dem französischen Heer unterstellt. Die Legion wurde 1831 gegründet, um die französischen Kolonien in Afrika abzusichern und eine schnelle Eingreiftruppe zu haben.
Bis auf Mörder und Vergewaltiger wird jeder in der in der Legion aufgenommen, dessen körperliche und geistige Leistungen stimmt - egal welcher Religion oder Rasse er angehört. Für viele Menschen ist dies der letzte Weg in eine bessere Zukunft oder die Endstation eines gescheiterten Lebens.
Die Fremdenlegion war in die meisten Kriege des vergangenen Jahrhunderts verwickelt (Afghanistan, Kosovo, Bosnien, Irak, etc.) und musste stets an vorderster Front kämpfen. Im Irak kämpften die Legionäre beispielsweise noch vor den Amerikanern und erledigten die Drecksarbeit - vermutlich um die Statistik der USA zu schönen. Heutzutage wird die Legion allerdings auch zur Katastrophenhilfe eingesetzt, so geschehen beim Tsunami 2004.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die französische Fremdenlegion aus rund 2/3 Deutschen. Ein DMAX Kamerateam hat sich auf den weiten Weg gemacht und die deutschen Soldaten der französischen Fremdenlegion besucht.
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