Archive for the ‘Kultur’ Category

Diebe im Gesetz - die russische Mafia

Wednesday, July 14th, 2010

Die Organisation der Diebe im Gesetz (Wory w sakone) entstand während der Stalin-Ära in Gefangenenlagern, sogenannte GULags. Die Diebe im Gesetz sind international in der organisierten Kriminalität tätig und gelten als die Russische Mafia. Trotz der Mafiastrukturen und den verübten Straftaten, bei denen auch Zivilisten zu Opfern werden, sind die Diebe im Gesetz in der bürgerlichen Gesellschaft hoch angesehen.

Die Mitglieder stammen zum großen Teil aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und leben nach ihren eigenen Regeln, das russische Gesetz interessiert dabei nicht. Zu den eisernen Regeln gehört in erster Linie die Schweigepflicht gegenüber der Polizei und verbietet jegliche Zusammenarbeit mit den Gesetzeshütern. Außerdem dürfen die Gangster keinen normalen Beruf ausüben und keine Familie gründen, weshalb sich die Organisation schon grundsätzlich von den Mafia-Familien unterscheidet.

Ein Teil des erwirtschafteten Geldes wird zentral in einer gemeinsamen Kasse eingezahlt, um zum Beispiel inhaftierte Mitglieder finanziell zu unterstützen. Die regelmäßigen Treffen sind Pflicht. Markante Tätowierungen der Diebe im Gesetz sind ein Haupterkennungsmerkmal. Die Tattoos verraten viele wichtige Informationen, wie z.B. den Status des Diebes und seine Verurteilungen und Haftstrafen. Der Offizier und Autor Danzig Baldajew erforschte diese jahrelang.

Heutzutage lassen sich manche Gangster die Tätowierungen entfernen, um in der Öffentlichkeit nicht negativ aufzufallen. Der Film “Tödliche Versprechen - Eastern Promises” basiert auf diesem Thema.

Teil 1/9

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Sklaven für den Orient

Friday, February 19th, 2010

Sklavenhandel Foto Jeder weiß Bescheid über den von den Europäern organisierten Sklavenhandel von Afrika nach Amerika und über die elf Millionen Afrikaner, die unter schlimmsten Bedingungen wie Vieh auf Sklavenschiffen verfrachtet wurden. Dieser Menschenhandel ist heute Gegenstand einer aktiven Vergangenheitsbewältigung. Weniger bekannt ist jedoch der Verkauf von Sklaven aus Schwarzafrika in den Orient und in die arabisch-muslimische Welt. Schätzungen zufolge wurden im Laufe von 14 Jahrhunderten insgesamt 17 Millionen Afrikaner als Sklaven in muslimische Länder verkauft.

Außerdem befasst sich die Dokumentation mit dem der Öffentlichkeit noch weniger bekannten innerafrikanischen Menschenhandel, den afrikanische Königreiche Jahrhunderte lang betrieben - lange bevor die Europäer die afrikanischen Küsten für sich entdeckten. Ferner veranschaulicht die Dokumentation durch bisher unveröffentlichte Fotos, dass der Sklavenhandel in der muslimischen Welt und Schwarzafrika bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts weiterblühte.

Wie wurden die Sklaven gefangen genommen? Welche Arbeiten mussten sie verrichten? Diese und andere Fragen beantworten die Experten Salah Trabelsi, Ibrahima Thioub, Henri Medard und Mohamed Ennaji. Die arabischen und afrikanischen Historiker erläutern, warum die Geschichte des Sklavenhandels in der afrikanischen und muslimischen wie in der westlichen Welt ein heikles Thema ist und bleibt. Dahinter stehen diverse Ängste: Angst davor, den Sklavenhandel nach Amerika zu banalisieren, Rachegedanken zu schüren und des Rassismus oder der Kolonisierung beschuldigt zu werden - alles Gründe, die einer Vergangenheitsbewältigung heute noch im
Wege stehen. (Quelle: Arte.tv).

Teil 1/5

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Willkommen in Nordkorea

Friday, July 31st, 2009

Nach dem Koreakrieg wurde das Land 1953 in Nord- und Südkorea aufgeteilt. Ein Volk mit den gleichen Wurzeln wurde gespalten und innerhalb der letzten 60 Jahre stieg die Kluft zwischen den beiden Länder enorm an. Obwohl die Unterschiede mittlerweile sehr groß sind, wünschen sich viele Bürger beider Staaten eine Wiedervereinigung - nicht zu letzt, da es ganze Familien zusammenführen würde, die durch die Trennung der Staaten auseinandergerissen wurden.

Die Wiedervereinigung ist allerdings noch in weiter Ferne. Südkorea verfügt, im Gegensatz zu Nordkorea, über eine gute Wirtschaft und Infrastruktur. Damit eine Wiedervereinigung stattfinden kann, müsse Nordkorea ein vergleichbares wirtschaftliches Niveau erreichen.

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-il (Nachfolger von Kim Il-sung) finanziert mit den Geldern jedoch lieber seine Militärs und Atomwaffen-Projekte, während sein Volk verhungert. Damit das Volk sich nicht auflehnt, wird Propaganda wie zur NS-Zeit betrieben. Nach Außen gibt sich Nordkorea mächtig und reich - die Wahrheit ist leider, dass Nordkorea am Ende ist, da so gut wie keine Exportgüter vorhanden sind bzw. produziert werden und die Atomraketen etc. alle Gelder schlucken.

Das Leben in Nordkorea kann sich kein deutscher Staatsbürger vorstellen. Diese Dokumentation wurde auf mehrfachen Wunsch gepostet - ich hoffe, sie gefällt euch! ;)

Teil 1/6

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Trauminsel - Bora Bora

Tuesday, May 19th, 2009

Bora Bora ist eine Insel in Französisch-Polynesien im Süd-Pazifik und gilt als Paradies bzw. “Perle der Südsee”.

Polynesien erstreckt sich zwar über eine Fläche, die so groß ist wie Europa, hat aber gerade einmal rund 270.000 Einwohner, 9.000 davon leben auf der Trauminsel Bora Bora.

Kein Wunder also, dass der Tourismus stets zunimmt. Die atemberaubende Unterwasserwelt, das klare Wasser, die traumhaften Lagunen und der schöne Strand lassen den Besucher im siebten Himmel schweben.

Der deutsche Schlagersänger Tony Marshal ist übrigens Ehrenbürger der Insel, da er durch sein Lied “Bora Bora” die Insel in Deutschland berühmt machte.

Die Dokumentation zeigt die schöne Natur der Trauminsel und gibt Einblick in das angenehme Leben und die Kultur auf Bora Bora.

Teil 1/5

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