Archive for the ‘Politik’ Category

Cocaine Cowboys - Kokain-Krieg in Miami

Friday, September 18th, 2009

In den frühen 1980er Jahren überschwemmte Kokain aus Mittel- und Südamerika den Drogenmarkt in Miami und lieferte Filmen wie Blow, Miami Vice und Scarface ihr Drehbuch. Die Zeit brachte viele Millionäre und noch mehr Tote hervor, die im blutigen Drogenkrieg ihr Leben ließen.

1980 kamen 125.000 Kubaner, die von Fidel Castro ausgewiesen wurden, in dem Stadtteil “Liberty City” in Miami unter - rund 5.000 waren Schwerverbrecher, die für einen schnellen Anstieg der Kriminalität sorgten. Im selben Jahr galt Miami als Drogenhauptstadt der USA.

Das Medellin-Kartell übernahm gewaltsam die Macht im Kokainhandel und ließ durch ihre skrupellosen Auftragskiller massenweise Konkurrenten ausschalten - im Kugelhagel starben auch zahlreiche Unschuldige. Eine wichtige Person im Kokainkrieg von Miami war Griselda Blanco, deren Cocaine Cowboys und Motorradkiller mehrere Massaker anrichteten. In keiner US-Stadt gab es mehr Morde pro Jahr.

Die gewaschenen Drogengelder verliehen der Stadt neuen Glanz, da die Drogenbosse das Geld irgendwo unterbringen mussten. Viele Kriminelle verloren nahezu ihr gesamtes Vermögen, als die Bank von Panama aufgrund von Korruption verstaatlicht wurde.

In diesem Dokumentarfilm erzählen Zeitzeugen (u. a. Dealer, Killer, Drogenkuriere, Ermittler, Reporter) über die Zeit und schildern, wie Miami in kürzester Zeit zum lukrativsten und gleichzeitig tödlichsten Ort der USA wurde.

Teil 1/12

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Ausländer in Deutschland

Thursday, August 27th, 2009

Pizza beim Italiener, Döner beim Türken, Tee vom Inder, Autos aus Japan und Urlaub in der ganzen Welt - alles ganz normal. Trotzdem gibt es noch immer Kontaktprobleme und manchmal sogar Berührungsängste gegenüber Ausländern. Seit dem in den 80er und 90er Jahren die Arbeit knapp geworden ist, werden die Ausländer immer wieder von Rechtsextremisten für die Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht.

Vor rund 100 Jahren machten die sogenannten Ruhrpolen den Anfang - ca. 500.000 polnische Imigranten arbeiteten im Bergbau. Mit Adolf Hitler an der Macht, wurden fast acht Millionen Gastarbeiter bis zum Ende des Krieges nach Deutschland geholt.

15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges reichten die Arbeitskräfte nicht mehr aus, sodass seit 1961 einige Millionen Gastarbeiter, zunächst hauptsächtlich Italiener und Portugiesen, für die schmutzige, harte und schlechte bezahlte Arbeit ins Land geholt wurden.

In der Dokumentation wird der Verlauf von den Anfängen der Gastarbeiter bis zur Imigration behandelt und zeigt u. a. Gründe die zu den häufigen Integrationsproblemen führten.

Teil 1/3

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Willkommen in Nordkorea

Friday, July 31st, 2009

Nach dem Koreakrieg wurde das Land 1953 in Nord- und Südkorea aufgeteilt. Ein Volk mit den gleichen Wurzeln wurde gespalten und innerhalb der letzten 60 Jahre stieg die Kluft zwischen den beiden Länder enorm an. Obwohl die Unterschiede mittlerweile sehr groß sind, wünschen sich viele Bürger beider Staaten eine Wiedervereinigung - nicht zu letzt, da es ganze Familien zusammenführen würde, die durch die Trennung der Staaten auseinandergerissen wurden.

Die Wiedervereinigung ist allerdings noch in weiter Ferne. Südkorea verfügt, im Gegensatz zu Nordkorea, über eine gute Wirtschaft und Infrastruktur. Damit eine Wiedervereinigung stattfinden kann, müsse Nordkorea ein vergleichbares wirtschaftliches Niveau erreichen.

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-il (Nachfolger von Kim Il-sung) finanziert mit den Geldern jedoch lieber seine Militärs und Atomwaffen-Projekte, während sein Volk verhungert. Damit das Volk sich nicht auflehnt, wird Propaganda wie zur NS-Zeit betrieben. Nach Außen gibt sich Nordkorea mächtig und reich - die Wahrheit ist leider, dass Nordkorea am Ende ist, da so gut wie keine Exportgüter vorhanden sind bzw. produziert werden und die Atomraketen etc. alle Gelder schlucken.

Das Leben in Nordkorea kann sich kein deutscher Staatsbürger vorstellen. Diese Dokumentation wurde auf mehrfachen Wunsch gepostet - ich hoffe, sie gefällt euch! ;)

Teil 1/6

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Amok in der Schule - die Tat des Robert Steinhäuser

Friday, June 12th, 2009

Am 26. April 2002 erschoss Robert Steinhäuser 16 Schüler und Lehrer seiner ehemaligen Schule, dem Gutenberg-Gymnasium in Erfurt, und beging anschließend Selbstmord.

In Deutschland kannte man einen Amoklauf solchen Ausmaßes bis dahin nur aus den US-amerikanischen Nachrichten. Wer ist zu so einer Tat fähig? Was lief schief in seinem Leben? Wie kann es sein, dass ein 19-jähriger Schüler eine Pistole vom Typ Glock-17 und eine Pumpgun legal besitzen darf?

Robert Steinhäuser

Robert Steinhäuser war zum Tatzeitpunkt 19 Jahre jung und kein Aussenseiter. In der Politik wurden die sogenannten Killerspiele, die Robert Steinhäuser gerne spielte, für den Amoklauf verantwortlich gemacht.

Die Dokumentarfilmer Beulich und Schnadt verzichteten bewusst auf Mittel, wie z.B. dramatische Musik oder Spezialeffekte, um die Tragödie sachlich und nicht reißerisch oder verherrlichend darzustellen - die Emotionen kommen in den Interviews auch so rüber. Der Film konzentriert sich somit starkt auf den eigentlichen Inhalt.

Teil 1/9

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