Archive for the ‘Religion’ Category

Salafisten in Deutschland

Tuesday, April 17th, 2012

Aus aktuellem Anlass: zwei kleine Berichte über den Einfluss der Salafisten in Deutschland. Der Salafismus ist eine strenge und sehr konservative Auslegung des Islam (Religion), dessen Anhänger zum Teil als sehr radikal gelten. Alle Terroristen des 11. September 2001, wie Mohammed Atta, gehörten dem Salafismus an.

Seit einigen Wochen verteilen Salafisten nun in deutschen Städten den Koran gratis. In Deutschland herrscht Religionsfreiheit, also sollte das Verteilen vom kostenlosen Koran doch eigentlich kein Problem sein. Problematisch wird es, wenn die Absicht hinter dieser vermeidlich netten Geste dazu dient, Anders- bzw. Ungläubige (Kufar) zu beeinflussen und im schlimmsten Fall für den Jihad (Heiliger Krieg) und dessen grausame Terroranschläge zu mobilisieren.

Falls jemand eine objektive Reportage über Salafisten, Pierre Vogel, Einladung ins Paradies oder Die Wahre Religion kennt, bitte melden. Ich möchte, dass sich jeder Besucher seine eigene Meinung bilden kann. Dies setzt eine Dokumentation aus einer neutralen Sicht voraus. Bitte berücksichtigt bei den Kommentaren, dass es sich hier nur um bestimmte Salafisten handelt und nicht alle Moslems in eine Schublade gesteckt werden.

Bericht 1/2

Bericht 2/2

Sklaven für den Orient

Friday, February 19th, 2010

Sklavenhandel Foto Jeder weiß Bescheid über den von den Europäern organisierten Sklavenhandel von Afrika nach Amerika und über die elf Millionen Afrikaner, die unter schlimmsten Bedingungen wie Vieh auf Sklavenschiffen verfrachtet wurden. Dieser Menschenhandel ist heute Gegenstand einer aktiven Vergangenheitsbewältigung. Weniger bekannt ist jedoch der Verkauf von Sklaven aus Schwarzafrika in den Orient und in die arabisch-muslimische Welt. Schätzungen zufolge wurden im Laufe von 14 Jahrhunderten insgesamt 17 Millionen Afrikaner als Sklaven in muslimische Länder verkauft.

Außerdem befasst sich die Dokumentation mit dem der Öffentlichkeit noch weniger bekannten innerafrikanischen Menschenhandel, den afrikanische Königreiche Jahrhunderte lang betrieben - lange bevor die Europäer die afrikanischen Küsten für sich entdeckten. Ferner veranschaulicht die Dokumentation durch bisher unveröffentlichte Fotos, dass der Sklavenhandel in der muslimischen Welt und Schwarzafrika bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts weiterblühte.

Wie wurden die Sklaven gefangen genommen? Welche Arbeiten mussten sie verrichten? Diese und andere Fragen beantworten die Experten Salah Trabelsi, Ibrahima Thioub, Henri Medard und Mohamed Ennaji. Die arabischen und afrikanischen Historiker erläutern, warum die Geschichte des Sklavenhandels in der afrikanischen und muslimischen wie in der westlichen Welt ein heikles Thema ist und bleibt. Dahinter stehen diverse Ängste: Angst davor, den Sklavenhandel nach Amerika zu banalisieren, Rachegedanken zu schüren und des Rassismus oder der Kolonisierung beschuldigt zu werden - alles Gründe, die einer Vergangenheitsbewältigung heute noch im
Wege stehen. (Quelle: Arte.tv).

Teil 1/5

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Albanische Blutrache

Friday, September 11th, 2009

Vendetta, die Blutrache, kommt nicht nur unter verfeindeten Mafia-Clans in vor.  In Nord-Albanien gehört sie ganz selbstverständlich zum Gewohnheitsrecht.

Die Kanun ist eine mündlich überlieferte Gesetzessammlung aus dem Mittelalter, welche seit dem Ende des Kommunismus wieder Einfluss gefunden hat. Ganz nach dem Motto “Auge um Auge, Zahn um Zahn” muss zunächst der Getötete gerächt werden, in dem der Mörder getötet wird, damit der Geist des Getöteten frei sein und zur Ruhe kommen kann - ein ewiger Kreislauf.

In der Dokumentation begleiten Reporter eine Schweizer Nonne, die sich gegen diesen Brauch einsetzt und bedrohte Familien unterstützt.

Die von der Blutrache bedrohten Männer und Jungen, dessen alter keine Rolle spielt, verstecken sich teilweise mehrere Jahre, um nicht getötet zu werden. Allerdings heilt Zeit in diesem Fall keine Wunden.

Teil 1/3

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Drogen übers Mittelmeer (Marokko bis Spanien)

Tuesday, June 16th, 2009

Der größte Teil des in Europa gehandelten Haschisch kommt ursprünglich aus Marokko und wird mit Schnellbooten nach Südspanien transportiert und anschließend in ganz Europa verteilt.

In Marokko leben rund 800.000 Menschen vom Cannabis-Anbau, obwohl die Regierung mittlerweile versucht dagegen anzugehen. Da den Bauern keine wirkliche Alternative bleibt, sie zum Überleben Drogen anbauen müssen und die Staatsbeamten an dem Drogengeld verdienen, ist kein Ende in Sicht.

Im Islam sind Drogen verboten und somit auch der Anbau. Trotzdem gibt es islamistische Imame, die den Anbau genehmigen - nicht ganz ohne Hintergedanken, denn mit dem Drogengeld wird der Jihad, der heilige Krieg, finanziert.

In dieser Dokumentation verfolgen Auslandsreporter den Drogenweg von der Ernte und den Cannabis-Bauern in Marokko bis zur Ankunft und dem Katz-und-Maus-Spiel mit der spanischen Küstenwache.

Teil 1/3

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