Archive for the ‘USA’ Category

Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges (Deutsch)

Saturday, October 15th, 2011

Der Sanitäter und Soldat der US-Army, Juan Restrepo, war mit seiner Kompanie im Korengal-Tal in Afghanistan eingesetzt. Das Korengal-Tal, auch Tal des Todes genannt, ist eines der meist umkämpften Gebiete Afghanistans - im Jahr 2007 fanden im Korengal-Tal allein 1/5 aller Gefechte statt. Die täglichen Angriffe der Taliban und Al-Kaida Kämpfer prägen den Alltag und zehren an den Nerven der Soldaten. Abgeschnitten vom Rest der Welt, ohne Internet, Telefon, Strom und Wasser, überleben die Soldaten der 173. Luftlandebrigade die Tage irgendwie, oder auch nicht.

Bei einer Patrouille gerieten Juan Restrepo und seine Männer in einen Hinterhalt, bei dem der gerade einmal 20-jährige durch zwei Schüsse in den Hals getroffen wurde und noch beim Abtransport im Hubschrauber verblutete.

Zu Ehren des gefallenen Kameraden, Juan Restrepo, wurde der neue Außenposten, mitten in der Hochburg der Taliban und Al-Qaida, nach ihm benannt: Restrepo. Der Sinn des Außenpostens war angeblich die Sicherung einer wichtigen Straße.

Die Regisseure Sebastian Junger und Tim Hetheringon begleiteten die 15 Soldaten der 173. Luftlandebrigade der US-Army ein Jahr lang. Der Zuschauer erfährt alle Informationen und Meinungen direkt vom Frontsoldaten, ungeschönt und ehrlich, während und nach dem Einsatz. Generäle und Diplomaten wurden absichtlich nicht interviewt.

Der Film Restrepo hat mehrere Auszeichnungen erhalten, u.a. als bester Dokumentarfilm, und löste heftige Kritik am Afghanistan-Krieg aus.

Teil 1/4

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White Terror Doku

Sunday, October 9th, 2011

Der Rechtsradikalismus ist wieder im Kommen, in den letzten Jahren hat sich einiges geändert. Die Veteranen der alten Schule sterben langsam aber sicher aus. Stattdessen sprießen neue Ideologen in Europa, den USA und vor allem auch Russland aus dem Boden.

Aufgrund der Globalisierung und den enormen Fortschritten in der Technologie, ist es den rechtsradikalen Vereinigungen möglich, einfach und regelmäßigen Kontakt zu halten und sich weltweit auszubreiten.

Mit Hilfe von Büchern, Zeitschriften, Musik-CDs und Filmen, die sich einfach und schnell über das Internet verbreiten lassen, wird die Propaganda unters Volk gebracht, der Hass geschürt und die nazistische Ideologie in den Köpfen eingebrannt.

Der moderne Kampf der Nazis steht nun unter dem Motto “WHITE POWER” und richtet sich gegen alle Menschen, die nicht arisch oder weiß sind. Wie wird sich der weiße Terror entwickeln?

Der Regisseur Daniel Schweizer erhielt für den Dokumentarfilm “White Terror” den Zürcher Filmpreis verliehen, nach dem seine vorherige ReportageSkinhead Attitude” mit Beifall überhäuft wurde.

Teil 1/6

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Tod auf Bestellung - Söldner in Afghanistan

Sunday, April 24th, 2011

Seit Jahrhunderten zieht Afghanistan fremde Menschen an, seit Jahrzehnten herrscht Krieg am Hindukusch. Neben den regulären NATO-Armeen und den Gotteskriegern der Al-Qaida, nehmen außerdem Söldner am Krieg teil. Ob fanatische Islamisten aus Pakistan oder Action-Freaks aus Europa und den USA: sie machen einen großen Anteil der in Afghanistan kämpfenden Personen aus.

Was bringt einen normalen Menschen dazu in einem Krisengebiet, wie Afghanistan, als PMC (Private Military Contractor) zu arbeiten? Ein wichtiger Punkt ist natürlich das hohe Söldner Gehalt, welches das Vielfache eines regulären Soldaten-Lohn beträgt. In dieser Reportage werden verschiedene Charakter begleitet, denen es nicht nur ums Geld geht. Viele suchen das Abenteuer, den Nervenkitzel und befinden sich zwischen Mut und Wahnsinn. Die Angestellten der privaten Sicherheitsfirmen sind oft nur ungenügend ausgerüstet und sind im Ernstfall auf sich allein gestellt, da sie keiner regulären Armee angehören - der Hauptgrund, weshalb der Markt so boomt: tote Söldner werden bei den westlichen Verlusten nicht mit einbezogen.

“Ich befand mich in der Midlife-Crisis und anstatt mir einen Sportwagen zu kaufen, ging ich nach Afghanistan.”

Teil 1/5

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Sklaven für den Orient

Friday, February 19th, 2010

Sklavenhandel Foto Jeder weiß Bescheid über den von den Europäern organisierten Sklavenhandel von Afrika nach Amerika und über die elf Millionen Afrikaner, die unter schlimmsten Bedingungen wie Vieh auf Sklavenschiffen verfrachtet wurden. Dieser Menschenhandel ist heute Gegenstand einer aktiven Vergangenheitsbewältigung. Weniger bekannt ist jedoch der Verkauf von Sklaven aus Schwarzafrika in den Orient und in die arabisch-muslimische Welt. Schätzungen zufolge wurden im Laufe von 14 Jahrhunderten insgesamt 17 Millionen Afrikaner als Sklaven in muslimische Länder verkauft.

Außerdem befasst sich die Dokumentation mit dem der Öffentlichkeit noch weniger bekannten innerafrikanischen Menschenhandel, den afrikanische Königreiche Jahrhunderte lang betrieben - lange bevor die Europäer die afrikanischen Küsten für sich entdeckten. Ferner veranschaulicht die Dokumentation durch bisher unveröffentlichte Fotos, dass der Sklavenhandel in der muslimischen Welt und Schwarzafrika bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts weiterblühte.

Wie wurden die Sklaven gefangen genommen? Welche Arbeiten mussten sie verrichten? Diese und andere Fragen beantworten die Experten Salah Trabelsi, Ibrahima Thioub, Henri Medard und Mohamed Ennaji. Die arabischen und afrikanischen Historiker erläutern, warum die Geschichte des Sklavenhandels in der afrikanischen und muslimischen wie in der westlichen Welt ein heikles Thema ist und bleibt. Dahinter stehen diverse Ängste: Angst davor, den Sklavenhandel nach Amerika zu banalisieren, Rachegedanken zu schüren und des Rassismus oder der Kolonisierung beschuldigt zu werden - alles Gründe, die einer Vergangenheitsbewältigung heute noch im
Wege stehen. (Quelle: Arte.tv).

Teil 1/5

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