Welche Droge ist die schlimmste? Wie gefährlich sind Zigaretten und Alkohol wirklich? Für diese Fragen gibt es nun Antworten, die zwar umstritten sind, aber auf wissenschaftlichen Erkentnissen basiereren anstatt auf Vorurteilen.
Insgesamt wurden 20 Drogen nach drei Kriterien bewertet: das gesundheitliche Risiko, die Suchtgefahr (welche zum Dauerkonsum führen kann) und die gesellschaftliche Auswirkung.
Die Reihenfolge ist sehr überraschend und wertet beispielsweise Extasy weniger gefährlich als Zigaretten oder Alkohol.
Der größte Teil des in Europa gehandelten Haschisch kommt ursprünglich aus Marokko und wird mit Schnellbooten nach Südspanien transportiert und anschließend in ganz Europa verteilt.
In Marokko leben rund 800.000 Menschen vom Cannabis-Anbau, obwohl die Regierung mittlerweile versucht dagegen anzugehen. Da den Bauern keine wirkliche Alternative bleibt, sie zum Überleben Drogen anbauen müssen und die Staatsbeamten an dem Drogengeld verdienen, ist kein Ende in Sicht.
Im Islam sind Drogen verboten und somit auch der Anbau. Trotzdem gibt es islamistischeImame, die den Anbau genehmigen - nicht ganz ohne Hintergedanken, denn mit dem Drogengeld wird der Jihad, der heilige Krieg, finanziert.
In dieser Dokumentation verfolgen Auslandsreporter den Drogenweg von der Ernte und den Cannabis-Bauern in Marokko bis zur Ankunft und dem Katz-und-Maus-Spiel mit der spanischen Küstenwache.
Die angeblich gefährlichste Droge der Welt hat viele Namen - Tik, Tina, Crank, Crystal Meth. Methamphetamin wirkt nicht nur 3x intensiver als Kokain, es ist außerdem weit aus billiger und kann mit wenig Wissen selbst hergestellt werden. Eine gespritzte, geschluckte oder gerauchte Dosis hält bis zu 12 Stunden an.
Kein Wunder also, dass in den USA mindestens 12 Millionen Menschen die Droge probiert haben. In Australien sind rund 70 000 Leute Opfer von Crystal Meth geworden - weltweit rund 26 Millionen. Tendenz steigend.
Einige bekannte Nebenwirkungen, neben dem sozialen Verfall, sind Angstzustände, Schizophrenie, Aggressivität und das nicht vorhandene Schmerzgefühl. Die Dokumentation zeigt den traurigen Lebenslauf einiger Crystal Meth Junkies und sollte jeden von dieser Droge fernhalten.
In den Problemvierteln von Berlin, wie Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshein begehen die jungen und skrupellosen Täter Straftaten. Häufig kommt es zu Raubüberfällen, dem sogenannten Abziehen, mit dem sie sich neben neuen Handys und anderen Wertsachen auch Respekt in der Gruppe verschaffen.
Um diese Brennpunkte in den Griff zu bekommen, wurde die Spezialeinheit “Operative Gruppe gegen Jugendgewalt” (OGJ) gegründet. Die jungen Zivilpolizisten versuchen die Verbrechen nicht nur mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen zu bekämpfen, sondern fangen bei der Wurzel an, in dem sie an Schulen präventiv über die Gefahr von Waffen und die Folgen von Straftaten aufklären.
Der Job ist nicht ganz ungefährlich, Angst zeigen ist trotzdem Tabu. Ein Kabel-1 Kamerateam begleitet die engagierten Polizisten während des Alltags und gibt Einblick in die “Ghettos” der Hauptstadt.