Die ehemalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt wurde im Jahr 2002 von FARC-Rebellen entführt und konnte erst sechs Jahre später, am 2. Juli 2008, von der kolumbianischen Armee befreit werden. Um die spektakuläre Geiselbefreiung durchführen zu können, tarnten sich Soldaten der kolumbianischen Armee als Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, landeten mit einem Hubschrauber im Regenwald und überwältigten die Entführer. Neben Ingrid Betancourt wurden damals zwölf weitere Geiseln befreit.
Trotzdem verschwinden jedes Jahr mehrere Personen, werden im Jungle festgehalten und von der Weltöffentlichkeit vergessen. Die Rebellen der FARC werden in vielen Ländern als Terroristen angesehen - jedoch nicht von allen. Das Geld für die Waffen und nötige Ausrüstung wird durch den Drogananbau (Kokain) erwirtschaftet. Hinzu kommt das Lösegeld der freigegebenen Geiseln. Der Staat versucht ehemalige Rebellen zu resozialisieren - was leider nicht immer gelingt.
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