Posts Tagged ‘Kokain’

Cocaine Cowboys 2 - Griselda Blanco

Friday, October 16th, 2009

Cocaine Cowboys 2 Cover

Griselda Blanco wuchs in einem Armenviertel in Medellin/Kolumbien bei ihrer alkoholkranken Mutter auf, die Griselda immer wieder schlug und von Freiern missbrauchen lies. Im zarten Alter von 13 Jahren schloss sie sich einer Strassenbande an mit der sie einen elfjährigen Jungen entführte und anschließend durch einen Kopfschuss tötete, da die Familie des Opfers das Lösegeld nicht bezahlte. Als Jugendliche flüchtete Griselda in die Stadt, schlug sich als Prostituierte durch und begann ihre Karriere im Kokaingeschäft.

Mit der Zeit wurde Griselda Blanco zur “Königin des Medellin-Kartells”, verdiente Milliarden US-Dollar und gab rund 200 Morde in Auftrag. Monatlich schmuggelte Griselda durchschnittlich 1500 Kg Kokain in die USA und gilt als Mitverantwortliche des blutigen Drogenkrieges in Miami in den 80er Jahren, welcher im ersten Teil der Cocaine Cowboys behandelt wird.

Die bisexuelle Griselda Blanco gilt als Sadistin und ist aufgrund ihrer Erfahrungen und dem schweren Drogenmissbrauch unheilbar Griselda Blanco Photoschizophren. Ihren Spitznamen “Schwarze Witwe” bekam Griselda, da sie ihre Ex-Ehemänner angeblich skrupellose ermorden lies oder selbst tötete. Es gibt zahlreiche grausame Geschichten über Griselda Blanco - bspw. folterte sie ihre beste Freundin und zersägte sie lebendig.

1985 wurde Griselda Blanco verhaftet, verbüßte 20 ihrer 61-jährigen Haftstrafe und wurde 2004 nach Kolumbien abgeschoben. Drei ihrer vier Söhne wurden noch vor Griselda abgeschoben und wenige Tage später erschossen.

Teil 1/10

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Cocaine Cowboys - Kokain-Krieg in Miami

Friday, September 18th, 2009

In den frühen 1980er Jahren überschwemmte Kokain aus Mittel- und Südamerika den Drogenmarkt in Miami und lieferte Filmen wie Blow, Miami Vice und Scarface ihr Drehbuch. Die Zeit brachte viele Millionäre und noch mehr Tote hervor, die im blutigen Drogenkrieg ihr Leben ließen.

1980 kamen 125.000 Kubaner, die von Fidel Castro ausgewiesen wurden, in dem Stadtteil “Liberty City” in Miami unter - rund 5.000 waren Schwerverbrecher, die für einen schnellen Anstieg der Kriminalität sorgten. Im selben Jahr galt Miami als Drogenhauptstadt der USA.

Das Medellin-Kartell übernahm gewaltsam die Macht im Kokainhandel und ließ durch ihre skrupellosen Auftragskiller massenweise Konkurrenten ausschalten - im Kugelhagel starben auch zahlreiche Unschuldige. Eine wichtige Person im Kokainkrieg von Miami war Griselda Blanco, deren Cocaine Cowboys und Motorradkiller mehrere Massaker anrichteten. In keiner US-Stadt gab es mehr Morde pro Jahr.

Die gewaschenen Drogengelder verliehen der Stadt neuen Glanz, da die Drogenbosse das Geld irgendwo unterbringen mussten. Viele Kriminelle verloren nahezu ihr gesamtes Vermögen, als die Bank von Panama aufgrund von Korruption verstaatlicht wurde.

In diesem Dokumentarfilm erzählen Zeitzeugen (u. a. Dealer, Killer, Drogenkuriere, Ermittler, Reporter) über die Zeit und schildern, wie Miami in kürzester Zeit zum lukrativsten und gleichzeitig tödlichsten Ort der USA wurde.

Teil 1/12

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BBC Dokumentation - Das Drogen ABC

Tuesday, June 30th, 2009

Welche Droge ist die schlimmste? Wie gefährlich sind Zigaretten und Alkohol wirklich? Für diese Fragen gibt es nun Antworten, die zwar umstritten sind, aber auf wissenschaftlichen Erkentnissen basiereren anstatt auf Vorurteilen.

Insgesamt wurden 20 Drogen nach drei Kriterien bewertet: das gesundheitliche Risiko, die Suchtgefahr (welche zum Dauerkonsum führen kann) und die gesellschaftliche Auswirkung.

Die Reihenfolge ist sehr überraschend und wertet beispielsweise Extasy weniger gefährlich als Zigaretten oder Alkohol.

1/4

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Karl Koch Dokumentation

Wednesday, March 19th, 2008

Karl Werner Lothar Koch, auch unter dem Pseudonym Hagbard Celine bekannt, war ein deutscher Hacker, der mit seinem Freund Hans Heinrich Hübner alias pengo Informationen westlicher Computersysteme beschaffte und sie an den KGB verkaufte - der sogenannte KGB-Hack.

Karl Koch, geboren am 22. Juli 1965 in Hannover, starb vermutlich am 23. Mai 1989 bei Gifhorn im zarten Alter von nur 24 Jahren - offiziell durch Selbstverbrennung. Ein Mord ist jedoch nicht auszuschließen.

Koch war ein Fan der Illuminaten und fasziniert von der Zahl 23. Durch starken Kokainkonsum geriet er langsam aber sicher in seine eigene Welt, hatte starke psychische Probleme und wurde immer wieder in Kliniken eingeliefert - bis zu seinem Todestag.

Teil 1/1
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