Im Nordosten Sibiriens liegt das kleine Dorf Oimjakon. Die rund 800 Einwohner leben in dem kältesten Dorf der Welt, bei relativ warmen minus 20 Grad im Frühling und einer Durchschnittstemperatur von 50 Grad unter Null im Januar. Der kalte Winter dauert, trotz Klimawandels, 8 Monate.
1926 wurde in Oimjakon die bisher kälteste Temperatur gemessen und somit ein Weltrekord aufgestellt: -71,2 Grad. Diese Angaben sind jedoch nicht offiziell, da es zu der Zeit noch keine Wetterstation gab und ein handelsübliches Thermometer zu ungenau ist.
Die Einwohnerzahlen sinken, da es immer mehr Jugendliche in die Städte zieht (”Sie träumen von London oder Paris”). Trotzdem hat das harte Leben in der Kälte auch seine guten Seiten, denn neben der idyllischen Natur gibt es ein großes Vorkommen an Bodenschätzen, wie z.B. Öl, Gold und Diamanten.
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