Die Yakuza ist eine kriminelle Organisation und gilt als die Japanische Mafia. Ursprünglich gegründet wurde sie von einfachen Leuten, wie Bauern, Kaufleuten und Handwerkern, um 1600 und war bis ca. 1868 ein Glücksspielsyndikat.
Heutzutage mischt sie, nicht nur in Japan, u.a. groß im Menschen- und Drogenhandel mit. Beispielsweise kaufen sie minderjährige Mädchen in China billig ein und verkaufen diese in die ganze Welt.
Besonders außergewöhnlich ist die Bestrafung von Fehlern. Ein Yakuza, der einen Fehler begangen hat, kann ihn wieder gut machen, in dem er sich ein Glied des Fingers abschneidet. Diese Methode stammt noch von den alten Samurai: Wer zu oft Fehler begeht, hat irgendwann keine Finger mehr, kann somit sein Schwert nicht mehr halten und ist leichte Beute für Gegner.
Aussteigen ist, wie bei den meisten Gangs, nicht so einfach. In der Reportage wird u.a. ein Programm zum Ausstieg mithilfe der japanischen Polizei vorgestellt. Die starken Tätowierungen und abgeschnittenen Fingerglieder machen den Ausstieg nicht viel einfacher.



